Zu Besuch im deutschen Heizungskeller

Wie tickt der deutsche Heizungsmarkt in Zeiten der Energiewende? Unter anderem mit dieser Fragestellung im Gepäck machte sich Anfang November eine fünfköpfige internationale Delegation des renommierten Wärmepumpenherstellers DAIKIN auf den Weg nach Meppen. Ihr Ziel war unser Betrieb, der als langjähriger Fachpartner nicht nur wertvolle Eindrücke aus erster Hand vermitteln, sondern auch den direkten Draht zum Kunden herstellen konnte. So standen, neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch mit unserem Vertrieb und unseren Monteuren, auch drei Besuche bei DAIKIN-Anwendern auf der Agenda.

 

Eine internationale Delegation des Wärmepumpenherstellers DAIKIN zu Gast bei Otten in Meppen.

Aus Japan und Belgien reisten die fünf Vertreter des Kälte- und Klimatechnikherstellers Daikin nach Meppen, um sich bei uns über die Entwicklungen auf dem deutschen Heizungsmarkt zu informieren.

 

„Es waren zwei sehr aufschlussreiche Tage für alle Beteiligten“, so das zufriedene Fazit von Lennart Otten. Als Geschäftsführer unseres Unternehmens empfing er die drei japanischen Vertreter der Muttergesellschaft DAIKIN Industries Ltd. aus Osaka sowie zwei weitere Vertreter der europäischen Tochter DAIKIN Europe N.V. mit Sitz im belgischen Oostende.

Die Zusammenkunft stand ganz im Zeichen des direkten Dialogs. Eine wichtige Rolle spielte dabei die intelligente Verknüpfung von Wärmepumpen mit Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern: „Im Rahmen der Energiewende kommt der Wärmepumpe eine wichtige Funktion als bewährte, klimafreundliche Heiztechnologie zu“, erklärt Lennart Otten. „Allerdings hat sie gerade bei der energetischen Modernisierung älterer Bestandsimmobilien noch oft mit Vorbehalten zu kämpfen.“

Der Hersteller DAIKIN ist sich dieser Problematik bewusst und bietet eine Reihe hocheffizienter und förderfähiger Luft-Wasser- und Luft-Luft-Wärmepumpen an, darunter auch spezielle Hochtemperaturmaschinen für die Sanierung von älteren Gebäuden mit Öl- oder Gasheizung.

Eine solche Wärmepumpe kommt auch bei Martin Torka aus Recke zum Einsatz, der den Fachleuten gerne einen Einblick in seinen Heizungskeller gewährte. In seinem fast 40 Jahre alten Haus sorgt die Hochtemperatur-Wärmepumpe zuverlässig für bis zu 70 Grad heißes Heizungswasser – ganz ohne zusätzlichen Heizstab oder Dämmmaßnahmen. Nach anfänglicher Skepsis ob der Leistungsfähigkeit bestand das System im vergangenen Winter mit Bravour den Härtetest: „Als es draußen Minus 15 Grad waren, saßen wir hier trotzdem im Warmen“, berichtet Torka begeistert.

In Kombination mit der Photovoltaikanlage auf seinem Dach und einem Stromspeicher produziert sein Altbau inzwischen sogar mehr Energie, als er verbraucht. Selbst nach dem Laden seines Elektroautos bleibt unterm Strich noch immer ein Energieüberschuss. Eine Bilanz, die auch bei den internationalen Gästen bleibenden Eindruck hinterließ.