Otten eröffnet neue Niederlassung in Bramsche

In der emsländischen Unternehmenslandschaft ist die Alwin Otten GmbH seit Jahrzehnten eine feste Größe und hat ihr Leistungsspektrum stetig ausgebaut. Mit der Eröffnung einer neuen Niederlassung in Bramsche bei Osnabrück erweitert der Meppener Handwerksbetrieb nun sein Einzugsgebiet.

 

Zwei, die ihr Handwerk verstehen: das Geschäftsführer-Duo der neu gegründeten Otten Kälte-Klima-Wärme GmbH, Markus Schröder und Lennart Otten (v. l.)

Zwei, die ihr Handwerk verstehen: das Geschäftsführer-Duo der neu gegründeten Otten Kälte-Klima-Wärme GmbH, Markus Schröder und Lennart Otten (v. l.)

 

Am 1. August nimmt die neu gegründete Otten Kälte-Klima-Wärme GmbH an der Industriestraße 48 in Bramsche den Geschäftsbetrieb auf. Das Leistungsangebot wird sich sowohl an gewerbliche als auch an private Kunden richten und die Gewerke Kälte- und Klimatechnik sowie Wärmepumpen umfassen. Neben der Planung, Installation und Instandhaltung der Anlagen bietet das Unternehmen seinen Kunden zudem einen umfassenden Service, etwa bei der Beantragung von Fördermitteln.

„Mit der Gründung eines weiteren Standortes wollen wir ein neues Kapitel in der Unternehmensentwicklung eröffnen und den Pfad des gesunden, organischen Wachstums weitergehen“, sagt Markus Schröder, der vor Ort die Geschäfte der Gesellschaft leiten wird. Im Fokus steht dabei mehr als nur die Neukundenakquise: „Wir erweitern nicht nur unser Einzugsgebiet, sondern können künftig auch bei vielen Bestandskunden mit kürzeren Anfahrtswegen und folglich mit verbesserten Reaktionszeiten punkten“, erklärt Lennart Otten, der neben Schröder als zweiter Geschäftsführer agieren wird.

Beide bringen umfassende Kompetenz im Bereich der Kälte-, Klima- und Wärmetechnik mit: Schröder, 34, kann auf mehr als zehn Jahre Führungserfahrung als Kälteanlagenbaumeister zurückblicken und war zwischen 2011 und 2018 bereits in dieser Funktion für die Alwin Otten GmbH tätig. Otten, 31, schloss 2013 seine Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik als Zweitbester im Bundeswettbewerb ab. Noch im gleichen Jahr konnte er als Bestmeister der Innung Dortmund den Meisterbrief Kältetechnik vorweisen. 2018 folgte der Hochschulabschluss als Wirtschaftsingenieur. Seit April 2020 ist er als zweiter Geschäftsführer im elterlichen Betrieb tätig – gemeinsam mit seinem Vater Alwin, dessen Erbe er langfristig fortführen wird.

1963 als „Elektro Otten“ gegründet, hat sich die Alwin Otten GmbH zu einem modernen, mittelständischen Fachbetrieb für Kälte-, Klima- und Elektrotechnik, regenerative Energien und Elektromobilität entwickelt. Mit heute rund 65 Mitarbeitern hat das Unternehmen bereits zahlreiche Projekte in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland realisiert. Ein wichtiger Faktor für den anhaltenden Erfolg des Familienunternehmens ist sein Pioniergeist: Als einer der ersten Betriebe im Emsland begann Otten damit, Solaranlagen und Wärmepumpen zu installieren. Im Bereich der Kältetechnik mit natürlichen Kältemitteln (Propan und CO2) und bei der Installation von Wärmepumpen können die Kunden auf mehr als 25 Jahre Erfahrung vertrauen.

„Auch am neuen Standort setzen wir auf zukunftsfähige Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik“, betont Otten, „wobei die Sektorenkopplung – also die kluge Verknüpfung von Elektrizität, Wärme und Mobilität – eine zentrale Rolle spielen wird.“ Dabei können nicht nur Bauherren, sondern auch Altbaubesitzer profitieren: Durch Partnerschaften mit renommierten Herstellern wie Daikin und Waterkotte bietet Otten auch speziell für Bestandsgebäude konzipierte, hocheffiziente Wärmepumpen, die einen essenziellen Beitrag zur energetischen Sanierung leisten können.

Bedingt durch die globale Energiewende ist die Auftragslage hervorragend und der Personalbedarf an beiden Standorten entsprechend hoch: In allen Unternehmensbereichen wird Verstärkung gesucht. Seinen Mitarbeitern bietet Otten eine offene, familiäre Unternehmenskultur, abwechslungsreiche Aufgaben sowie attraktive Arbeitgeberleistungen, etwa die Vier-Tage-Woche für Monteure.

Einen hohen Stellenwert genießt zudem die Ausbildung junger Menschen: Seit Jahren liegt die Ausbildungsquote bei über 20 %. Um eine hohe fachliche Qualifikation sicherzustellen, werden Auszubildende unter anderem durch ergänzenden Unterricht im Betrieb gefördert.